Berufsunfähigkeits-Versicherung

  • Schützen Sie sich, wenn Sie  aus gesundheitlichen Gründen arbeitsunfähig werden

  • Zahlreiche Varianten im Vergleich

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Berufsunfähigkeitsversicherung: Das A und O der Arbeitswelt

Das sagt die Statistik:

                                                                                        Statistisch gesehen wird jeder vierte Mensch berufsunfähig. Im Schnitt tritt Berufsunfähigkeit bereits mit 47 Jahren ein.

Häufigste Gründe für Berufsunfähigkeit:

Die Zahl der Leistungsfälle ist deutlich angestiegen. In den meisten Fällen sind psychische Ursachen und Skeletterkrankungen schuld.

Rentenhöhe:

                                                                    Experten raten zu einer BU-Rente in Höhe von 80-90 Prozent des Nettoeinkommens.

DIN Norm
Empfehlung nach DIN-Norm: „Finanzielles Grundbedürfniss“ - Dient zur Sicherung der Grundbedürfnisse eines Haushaltes. Bedarf richtet sich an staatlicher Grundversorgung.

Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Wenn der im Arbeitsvertrag angegebene Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann, kommt die Berufsunfähigkeitsversicherung ins Spiel. Sie verringert die finanzielle Lücke, denn in der Regel bezahlt der Staat nur eine geringe Erwerbsminderungsrente.  Sinnvoll ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung dabei grundsätzlich für jeden Berufstätigen, ganz gleich ob Arbeitnehmer oder Selbstständiger. Zu den besonders „gefährdeten“ Berufsgruppen gehören unter anderem Bauarbeiter, Handwerker und Personen in Pflegeberufen. 

Wichtig: Arbeitnehmer, die nach dem 1. Januar 1961 geboren wurden, haben zumeist keinen Anspruch auf eine staatliche Rente, wenn sie berufsunfähig werden.

Arbeitsunfähig. Berufsunfähig. Erwerbsunfähig.

Bei einer Arbeitsunfähigkeit kann der aktuelle Beruf vorübergehend nicht ausgeübt werden (beispielsweise bei einer Krankheit).

Berufsunfähig bedeutet, dass eine Person nicht mehr in der Lage ist, ihren aktuellen Beruf auszuüben.

Im Falle einer Erwerbsunfähigkeit ist es der betroffenen Person generell nicht mehr möglich zu arbeiten, ganz gleich um welchen Beruf es sich handelt.

Was ist versichert?

Unter Berufsunfähigkeit versteht man die dauernde krankheits-, unfall- oder invaliditätsbedingte Unfähigkeit einer Person, ihrer beruflichen Tätigkeit aktiv nachzugehen. Das kann bei einer schweren Erkrankung oder nach einem Unfall der Fall sein. Der Verlust von 50 Prozent der Arbeitskraft ist dabei Voraussetzung dafür, dass die BU bezahlt. Hinzu kommt die Bedingung des Prognosezeitraumes. Ein Arzt muss hier bestätigen, dass der Beruf voraussichtlich innerhalb eines festgelegten Zeitraumes (z.B. drei Jahre) nicht mehr ausgeübt werden kann. Erst dann hat der Versicherte Anspruch auf Leistungen.

 

Hinweis: In den letzten Jahren ist die Zahl der Leistungsfälle durchschnittlich um etwa ein Fünftel angestiegen (von 34.000 auf 40.200 Fälle im Jahr 2014). Die Gruppe der 56-60-Jährigen ist überdurchschnittlich vertreten.

Wie hoch sollte die Berufsunfähigkeitsrente sein?

Interessant für die Berechnung der optimalen Rentenhöhe sind vor allem die Einnahmequellen außerhalb der eigentlichen Berufstätigkeit (Vermietung, Unterhalt etc.). Auch das Wohneigentum oder finanzielle Rücklagen sollten für die Wahl einer angemessenen Rentenhöhe hinzugezogen werden. Letztendlich ist natürlich auch die Erwerbsminderungsrente der Deutschen Rentenversicherung, die man im Falle einer Berufsunfähigkeit erhalten würde, von Bedeutung.

Achten Sie auch auf eine Beitragsdynamik (z.B. Erhöhung alle zwei Jahre um fünf Prozent). Sie mindern so die Gefahr, durch Inflation unterm Strich zu wenig Einkünfte zu haben. Versicherbar sind je nach Berufsunfähigkeitsversicherung etwa 50 bis 75 Prozent des Bruttoeinkommens. Experten raten zu einer Rentenhöhe von 80 bis 90 Prozent des aktuellen Nettoeinkommens.

Achtung:

Die monatliche Rente sollte auf keinem Fall zu gering gewählt werden. Denn diese wird in jedem Fall auf die Grundsicherung angerechnet. Das heißt, bei zu gering gewählter Höhe würde der Abschluss einer Berufsunfähigkeit dann gar keinen Sinn machen.

Tipp:

Versicherte sollten darauf achten, dass in der Police nicht von einer sogenannten abstrakten Verweisung die Rede ist. In diesem Fall hat die Versicherung die Option, die Rentenzahlung abzulehnen, wenn der Versicherungsnehmer auf eine alternative Tätigkeit verwiesen werden kann, die er trotz seiner Erkrankung ausführen kann. Diesbezüglich spielt es keine Rolle, ob der Versicherte faktisch eine Stelle findet.

Was kostet die Versicherung

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Neben der gewünschten Rentenhöhe, dem Alter des Versicherungsnehmers und dem Beruf ist auch der Zeitpunkt bis zu dem Versicherungsschutz bestehen soll, von entscheidender Bedeutung. Erfahrungsgemäß kann hier die Wahl zwischen dem 60. und dem 67. Lebensjahr getroffen werden. Wer bis zum 67. Lebensjahr die Berufsunfähigkeitsrente ausgezahlt haben möchte, zahlt allerdings deutlich mehr. Als junger Arbeitnehmer unter 30 Jahren zahlen Sie für eine Rente von 1.250 Euro in einer Tätigkeit ohne besonderes Risiko etwa 50 bis 70 Euro im Monat. Spürbar teurer wird es bei gleicher Versicherungssumme mit etwa 45 Jahren

Wie komme ich Schritt für Schritt zu einer günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung?

Beachten Sie die folgenden Schritte auf dem Weg zu einer günstigen und leistungsstarken Berufsunfähigkeitsversicherung: 

  • BU-Rentenhöhe ermitteln:

    Machen Sie sich zunächst Gedanken darüber, wie hoch der finanzielle Bedarf ist. Ermitteln Sie hierzu, wie hoch die Leistung der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente der Deutschen Rentenversicherung ausfallen würde. Überdies sind weitere Einkünfte (z.B. Vermietung) sowie Eigentum und finanzielle Reserven in die Berechnung der Beitragshöhe zu berücksichtigen. Was Ihnen dann noch zum aktuellen Einkommen fehlt, sollte die BU abdecken.

  • Vergleich für Berufsunfähigkeitsversicherung durchführen:

    Ermitteln Sie im Berufsunfähigkeitsversicherungs-Vergleich die günstigsten und leistungsstärksten BU-Tarife. Oder rufen Sie uns an unter 069-900 219 100, wir erledigen das gerne für Sie.

  • Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen:

    Im letzten Schritt müssen die persönlichen Eckdaten wie das Geburtsjahr sowie die Beschäftigung angegeben werden. Hierbei handelt es sich um entscheidende Faktoren für die zu zahlenden BU-Beiträge. Zu guter Letzt muss dann eine Entscheidung getroffen werden.

Häufige Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Im Grunde für alle berufstätigen Personen. Nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Beamte und Selbstständige sollten die Möglichkeit nutzen, und eine BU abschließen. Gerade für junge Leute ist der Abschluss einer BU wegen niedriger Beiträge äußerst attraktiv.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung bietet Schutz vor dem sozialen und wirtschaftlichen Abstieg, wenn man seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Der häufigste Grund für Berufsunfähigkeit sind heute psychische Erkrankungen sowie Nervenkrankheiten (ca. 28 Prozent). Aber auch Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates (ca. 22 Prozent) und Krebs (ca. 15 Prozent) sind häufig Ursache dafür, dass Menschen berufsunfähig werden.

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Bei der BU für Angestellte können maximal 1.900 Euro im Jahr abgesetzt werden, sofern dieser Betrag für Kranken- oder Pflegeversicherung noch nicht ausgeschöpft ist. Für Beamte, Selbstständige und Freiberufler gilt im Grunde dieselbe Bedingung, allerdings beträgt hier das Limit 2.800 Euro im Jahr.

Der Versicherungsschutz erlischt durch einen Berufswechsel grundsätzlich nicht. Sie sind aber in der Pflicht, der Versicherung dies mitzuteilen. Gegebenenfalls wird diese die Beiträge entsprechend anpassen.

In diesem Fall erhälst du lediglich die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung (Erwerbsminderungsrente der Deutschen Rentenversicherung). Die liegt in der Regel bei zirka einem Drittel des letzten Bruttogehaltes.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann im Regelfall flexibel gekündigt werden. Beachten Sie hier die Kündigungsfrist.

Im Falle einer Berufsunfähigkeit bleibt Ihnen zwar die Erwerbsminderungsrente der Deutschen Rentenversicherung. Diese deckt aber erfahrungsgemäß allenfalls ein Drittel des letzten Bruttoeinkommens. Finanzielle Engpässe können meist ohne Kündigung der BU über Beitragsfreistellung überbrückt werden. Zur Kündigung sollte der Versicherte einen Brief (möglichst als Einschreiben) an seine Versicherung schicken und dort alle notwendigen Angaben auflisten (z.B. Kündigungsdatum, Name und Adresse des Versicherungsnehmers, Versicherungsnummer). Unter Umständen kann auch eine Kündigung per E-Mail genügen. Ein Grund muss bei fristgerechter Kündigung nicht genannt werden.

Achtung:

Mit Kündigung gehen der Versicherungsschutz und sämtliche bezahlte Beiträge komplett verloren.

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Unsere Versicherungsexperten stehen Ihnen gerne zur Verfügung und freuen sich auf Ihren Anruf!

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